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Über die Erziehung und Lernfähigkeit des Hundes

"Das Glück einer Beziehung besteht nicht darin, den anderen so zu formen, dass er unseren Erwartungen und Bedürfnissen entspricht, sondern in vollem Umfang zu geniessen, wer er ist."
(Suzanne Clothier)

Es ist die Aufgabe von uns Menschen, dem Hund durch einfühlsame und konsequente Erziehung, Orientierung und Sicherheit zu geben.

Voraussetzungen um eine gute Mensch-Hund-Beziehung zu erlangen, und eine soziale Gemeinschaft aufrecht zu halten, sind Regeln und geordnete Verhältnisse an erster Stelle zu setzen.

In einer guten Mensch-Hund-Beziehung lernt das Tier von Menschen schnell, in einer schlechten, kann die Abstufung bis zur Lernunfähigkeit reichen. Die Lernfähigkeit eines Hundes ist abhängig von Erfahrungen, die er macht und hat positive und negative Auswirkungen zur Folge.

Es darf auf keinen Fall das "Selbstwertgefühl" und das Gefühl des Hundes "vom Menschen gebraucht zu werden", gebrochen werden.

Bei der Erziehung sollte mit Lob und Motivation gearbeitet werden. Lernverhalten beim Hund hat weniger mit "Intelligenz" zu tun, sondern mit den Bedingungen, unter denen das Lernen erfolgt.

Unzulängliche Bestrafung kann zu Missverständnissen und Vertrauensbruch führen und zu Komplikationen in der Mensch-Hund-Beziehung.

Die Folge sind Ängste und Unsicherheiten beim Hund. Angst wirkt auf den Hund demotivierend und die Lernfähigkeit wird verringert.


Foto zur optischen Verschoenerung
Das Ziel meiner Arbeit …

• Eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung zu fördern und zu stärken.
• Der respektvolle Umgang mit dem Hund, aber auch der Respekt des Hundes vor dem Menschen.

HARMONIE ZWISCHEN
MENSCH UND HUND!


Betonen möchte ich, dass gewaltfreie Therapie und Erziehung an erster Stelle stehen.

Zuneigung und Loyalität sollten in der Erziehung vorrangig sein, nicht Beherrschung und Unterwerfung. Wählt der Mensch eine Ausbildungsmethode, die mit Schmerzen verbunden ist, stellt er sich selbst ein Armutszeugnis aus!

Günther Bloch, ein bekannter Wolfsforscher schrieb:

„Elementare Studien über die Wölfe und die jeweilige Sozialstruktur und das „Beziehungsgeflecht“ eines Rudels waren (und sind auch heute noch) unverzichtbar, da sich die moderne Verhaltensforschung schließlich ständig weiterentwickelt. Gerade Hundeausbilder seien deshalb an dieser Stelle nochmals daran erinnert, dass uns die moderne Verhaltensforschung vor allem lehrt, nichts zu pauschalisieren und die individuelle Verhaltensentwicklung jedes einzelnen Tieres in den Vordergrund aller Betrachtungen zu stellen.“ (Hunde-Revue 4/2002)

Foto zur optischen Verschoenerung

Diese Worte finde ich von enormer Wichtigkeit. Meine Arbeit mit dem Hund richtet sich nicht nach einem System. Angepasste Erziehungsmethoden am Hund und seinen Menschen kommen bei meiner Arbeit zur Anwendung.

Es gibt nicht "die eine Methode" einen Hund zu erziehen, sondern viele unterschiedliche Ansätze, die miteinander verbunden, Sinn machen können.
Man muss flexibel sein, denn eine Methode engt immer ein - und - ein Hund bleibt immer ein Hund und doch ist kein Hund wie der andere!



Die Sprache des Menschen dient dazu,
Gefühle auszudrücken,
vorzutäuschen oder zu verbergen.
Die Sprache des Hundes kennt
keine Lüge.







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